Klima-Angst: Emotionale Reaktionen auf eine bedrohliche Zukunft


Klima-Angst ist keine psychische Störung, sondern eine angemessene Reaktion auf die Bedrohung der Lebensgrundlagen durch die Klimakrise. Das Erleben von Extremwetterereignissen, aber auch schon das Wissen um das Ausmaß der Klimakrise kann starke Emotionen hervorrufen. Angst ist dabei die emotionale Reaktion, die öffentlich und wissenschaftlich am häufigsten thematisiert wird.

In dem Kapitel „Klima-Angst. Emotionale Reaktionen auf eine bedrohliche Zukunft“ erklären sechs Mitglieder der Research4Change-Forschungsinitiative, was Klima-Angst ist, wer Klima-Angst hat und wie diese Angst mit Klima-Engagement zusammenhängt. Das Kapitel erschien im Auftrag der Bundeszentrale für politische Bildung in der Zeitschrift Aus Politik und Zeitgeschichte, Ausgabe 43-45/2025, zum Thema Angst. Der Beitrag richtet sich an ein breites Publikum und bereitet das Thema möglichst allgemeinverständlich auf. Darüber hinaus verweist das Kapitel auf die Vielfalt von Klima-Emotionen sowie auf regionale und kulturelle Unterschiede. Den Autor*innen ist es wichtig zu betonen, dass Klima-Angst keinesfalls als persönliches Problem abgetan werden sollte, das individuell „gelöst“ werden muss. Die Lösung liegt zuallererst in einem wirksamen Klimaschutz.

Zum kompletten Text:

Heinzel, S., Blumenschein, P., Giel, D., Heinrichs, K., Peter, F. & Spirkl, N. (2025). Klima-Angst. Emotionale Reaktionen auf eine bedrohliche Zukunft. APuZ: Aus Politik und Zeitgeschichte, 43-45. https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/angst-2025/571758/klima-angst/

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