Was wir darunter verstehen
Klima-Kognitionen beschreiben die Gedanken und Überzeugungen die Menschen im Zusammenhang mit der Klimakrise entwickeln – etwa Einschätzungen über Ursachen, Verantwortlichkeiten, Risiken oder mögliche Lösungswege. Durch zunehmende Extremwetterereignisse, wissenschaftliche Warnungen und intensive gesellschaftliche Debatten bilden Menschen unterschiedliche kognitive Bewertungen der wahrgenommenen Bedrohungen für Umwelt, Zukunft und Lebensgrundlagen. Diese Bewertungen werden auch von öffentlichen Narrativen und Kommunikationsmustern beeinflusst wie den sogenannten Discourses of Climate Delay, welche verzögernd auf Klimaschutzmaßnahmen wirken. Klima-Kognitionen haben somit eine Auswirkung darauf, wie Menschen Risiken einschätzen, Verantwortung zuweisen und auf politische oder gesellschaftliche Handlungsoptionen reagieren.
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